SOLVIN vs. Blue Ant

Welche Projektmanagement-Software passt zu deiner Projektsituation?

Einen Vergleich Blue Ant vs. SOLVIN stellen meist Organisationen an, deren Projekte sich nicht mehr über einzelne Projektpläne, Teams oder Berichte steuern lassen. Programme, Prioritäten, Ressourcen und das Projektportfolio gehören dann in eine gemeinsame Sicht. Die Anforderungen unterscheiden sich dabei: Manche Organisationen wollen strategische Portfoliosteuerung und verteilte Datenquellen zusammenführen. Andere brauchen vor allem eine verlässliche Sicht darauf, ob die laufenden Vorhaben personell umsetzbar sind.

Typische Anzeichen dafür sind:

  • Projekt- und Portfoliodaten liegen in unterschiedlichen Systemen.

  • Ressourcenengpässe werden erst während der Umsetzung sichtbar.

  • PMO, Projektleitung und Management arbeiten mit verschiedenen Datenständen.

  • Portfolioentscheidungen berücksichtigen die tatsächliche Lieferfähigkeit nur unzureichend.

  • Berichte müssen vor Entscheidungen manuell zusammengeführt werden.

Wer nach einer SOLVIN-Alternative sucht, prüft meist die bisherige Steuerung. Der Vergleich muss klären, wo der größere organisatorische Engpass liegt: bei strategischer Integration, Governance und Portfoliozusammenhängen oder bei Multiprojektmanagement, Ressourcen und laufender Steuerbarkeit.

Auf einen Blick: SOLVIN PPM vs. Blue Ant

  • SOLVIN PPM passt, wenn strategische Portfoliosteuerung, anpassbare Governance und die Zusammenführung unterschiedlicher Projektsysteme im Mittelpunkt stehen.

  • Blue Ant passt, wenn Multiprojektmanagement, Ressourcenmanagement und operative Kapazitätssteuerung organisationsweit zusammenlaufen.

  • Der strukturelle Hauptunterschied: eine integrations- und konfigurationsorientierte PPM-Plattform auf der einen Seite, eine zentrale Projekt-, Ressourcen- und Portfoliomanagement-Suite auf der anderen.

Entscheidend ist, ob dein PMO vor allem strategische Strukturen verbinden oder die reale Lieferfähigkeit des Projektportfolios laufend absichern muss.

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1. Kurzvergleich: Wie unterscheiden sich SOLVIN PPM und Blue Ant grundsätzlich?

SOLVIN PPM und Blue Ant decken beide Projektportfoliomanagement ab, übernehmen in der Organisation aber unterschiedliche Rollen.

SOLVIN PPM ist als offene und anpassbare Plattform angelegt, die bestehende Projektsysteme in einer gemeinsamen Steuerungsumgebung zusammenführt.

Blue Ant von Hypergene ist eine zentrale Multiprojektmanagement-Software. Projekte, Ressourcen und das Projektportfolio folgen darin einer gemeinsamen fachlichen Logik.

Kriterium

SOLVIN PPM

Blue Ant

Grundausrichtung

Anpassbare und integrationsorientierte PPM-Plattform

Integrierte Projekt-, Ressourcen- und Portfoliomanagement-Suite

Primärer Fokus

Verteilte Projektsysteme und Steuerungsinformationen verbinden

Laufende Projekte und organisationsweite Umsetzbarkeit steuern

Systemcharakter

Konfigurierbare Plattform für individuelle PPM-Prozesse

Eigenständige Projektmanagement- und PPM-Software

Steuerungsebene

Projekte, Programme und Portfolios übergreifend konsolidieren

Projekte, Multiprojektumgebung und Projektportfolio gemeinsam führen

Typischer Organisationskontext

Heterogene Projekt- und Systemlandschaften

Projektintensive Organisationen mit zentralem Steuerungsbedarf

Primäre Nutzergruppen

PMO, Portfolioverantwortliche, Management und IT

Projektleitung, PMO, Ressourcenverantwortliche, Controlling und Management

Daten- und Arbeitslogik

Unterschiedliche Prozesse und Datenquellen flexibel zusammenführen

Gemeinsame fachliche Grundlage für Planung und Steuerung

Typische Rolle im Unternehmen

Übergreifende PPM- und Integrationsplattform

Zentrales System für Projekt-, Ressourcen- und Portfoliosteuerung

Besonders geeignet für

Organisationen mit hohem Anpassungs- und Konsolidierungsbedarf

Organisationen mit hohem operativem Multiprojekt- und PMO-Bedarf

Typische Grenze

Die Passgenauigkeit hängt stark von Gestaltung und Konfiguration ab

Weniger auf frei gestaltete Plattformarchitekturen ausgerichtet

 SOLVIN PPM passt, wenn eine gewachsene Projektorganisation flexibel vereinheitlicht werden soll. Blue Ant passt, wenn mehrere Rollen dauerhaft auf einer gemeinsamen Steuerungsgrundlage arbeiten. An der Softwareauswahl sind PMO, Projektleitung, Management, Controlling und IT beteiligt.

Kurzantwort:
Wie unterscheiden sich SOLVIN PPM und Blue Ant grundsätzlich?

Der Unterschied liegt in der Systemrolle. SOLVIN PPM verbindet als offene Plattform bestehende Projektsysteme. Blue Ant steuert als eigenständige Suite Projekte, Ressourcen und Portfolio aus einem gemeinsamen Modell heraus.

2. Wann passt SOLVIN PPM und wann ist Blue Ant die bessere Wahl?

Für die Auswahl zählt, welchen Engpass das System lösen soll und welche Rolle es künftig übernimmt. SOLVIN PPM passt bei strategischen Portfolio-, Governance- und Integrationsanforderungen. Blue Ant passt, wenn die operative Lieferfähigkeit vieler paralleler Projekte, Ressourcen und Kapazitäten im Mittelpunkt steht.

2.1 SOLVIN PPM:
Geeignet für strategische Portfolio- und Integrationsanforderungen

SOLVIN PPM passt zu Organisationen, die Projektportfoliomanagement als Verbindung zwischen strategischer Steuerung, unterschiedlichen Projektsystemen und zentraler Governance verstehen. Typisch sind komplexe Unternehmensstrukturen, in denen Projekte voneinander abhängen und Informationen aus verschiedenen Bereichen zusammenlaufen müssen. Die Organisation gestaltet ihre Prozesse und Verantwortlichkeiten dabei selbst. Wer eine klar umrissene Standardlösung sucht, braucht diese Anpassungsbreite nicht.

Wenn strategische Projektpriorisierung im Mittelpunkt steht

SOLVIN PPM passt, wenn Projekte nicht allein nach Dringlichkeit, Budget oder aktuellem Ressourcenbedarf bewertet werden. Management und PMO wollen dann sehen, welchen Beitrag einzelne Vorhaben zu strategischen Zielen leisten und welche Initiativen im Gesamtportfolio Vorrang erhalten.

Dafür braucht die Organisation eine einheitliche Bewertungs- und Entscheidungslogik. Die Beteiligten definieren sie gemeinsam und pflegen sie dauerhaft. Eine zentrale Portfoliosicht ersetzt diese Kriterien nicht.

Wenn Programme und Portfolios gemeinsam gesteuert werden

SOLVIN PPM eignet sich, wenn zahlreiche zusammenhängende Projekte zu Programmen gebündelt und über gemeinsame Ziele, Abhängigkeiten und Kennzahlen betrachtet werden. Einzelne Projektberichte reichen dann nicht aus, weil Entscheidungen auf Programm- oder Portfolioebene fallen.

Typische Managementfragen lauten:

  • Welche Vorhaben beeinflussen sich gegenseitig?

  • Welche Programme tragen zu denselben Zielen bei?

  • Wo entstehen Konflikte zwischen Prioritäten?

  • Welche Auswirkungen haben Veränderungen auf das Gesamtportfolio?

Der Schwerpunkt liegt auf der übergreifenden Einordnung. Die Organisation legt dafür verbindlich fest, wie sie Projekte, Programme und Portfolios voneinander abgrenzt.

Wenn unterschiedliche Systeme und Datenquellen verbunden werden müssen

SOLVIN PPM kommt infrage, wenn Projektinformationen bereits in verschiedenen Arbeits- und Unternehmenssystemen entstehen. Diese Strukturen vollständig abzulösen, ist oft weder sinnvoll noch organisatorisch durchsetzbar. Stattdessen entsteht eine gemeinsame PPM-Sicht, die vorhandene Datenquellen für Portfolioentscheidungen nutzbar macht.

Das betrifft vor allem größere oder dezentrale Organisationen, in denen Bereiche unterschiedliche Werkzeuge und Vorgehensweisen nutzen. Voraussetzung ist eine klare Datenverantwortung: Es muss feststehen, welche Informationen führend sind und nach welchen Standards sie zusammenlaufen.

Wenn komplexe Organisationsstrukturen eine zentrale Governance benötigen

SOLVIN PPM eignet sich, wenn Rollen, Freigaben und Entscheidungswege über mehrere Bereiche hinweg vereinheitlicht werden sollen, ohne alle Prozesse identisch zu gestalten. Das betrifft etwa Organisationen, in denen verschiedene Projektarten eigene Prüf- und Genehmigungswege brauchen. Gate- und Freigabeprozesse sowie Rollen- und Berechtigungskonzepte lassen sich dabei je Projektart unterschiedlich schneiden.

Eine anpassbare Governance wirkt nur, wenn die Verantwortlichkeiten klar geregelt sind. Zu viele Sonderwege schränken die Transparenz wieder ein.

Bildet die operative Lieferfähigkeit vieler paralleler Projekte den größten Engpass, verschiebt sich die Auswahl in Richtung Blue Ant.

2.2 Blue Ant:
Geeignet für operative Multiprojekt-, Ressourcen- und PMO-Steuerung

Blue Ant passt zu projektintensiven Organisationen, in denen viele Vorhaben gleichzeitig geplant, durchgeführt und wirtschaftlich überwacht werden. Die Projektmanagement-Software lohnt sich, wenn Projektleitung, PMO, Linienverantwortliche, Controlling und Management eine gemeinsame Sicht auf Prioritäten und Umsetzbarkeit brauchen. Das ist meist der Fall, wenn Projekte stark voneinander abhängen und die Organisation sie übergreifend steuern muss.

Wenn viele Projekte parallel laufen

Blue Ant hilft, wenn Entscheidungen in einem Projekt regelmäßig andere Vorhaben treffen. Verschobene Termine oder neue Prioritäten lassen sich dann nicht mehr innerhalb einzelner Projektpläne bewerten.

Multiprojektmanagement wird damit zu einer eigenen Aufgabe. Die Organisation braucht eine gemeinsame Sicht auf laufende und geplante Vorhaben, damit sie Abhängigkeiten früh erkennt und weniger nachsteuern muss.

Wenn Ressourcenengpässe die Lieferfähigkeit bestimmen

Konkurrieren Projekte regelmäßig um dieselben Mitarbeiter, Spezialisten oder Organisationseinheiten, zeigt Blue Ant, wo sich die Bedarfe überschneiden. Der Engpass liegt dann in der Frage, welche Zusagen unter realen Bedingungen halten.

Typische Anzeichen sind:

  • Mitarbeiter arbeiten gleichzeitig in mehreren Vorhaben.

  • Überlastung wird erst sichtbar, wenn Termine gefährdet sind.

  • Einzelne Engpassrollen blockieren mehrere Projekte gleichzeitig.

  • Projektleitung und Linie planen mit unterschiedlichen Annahmen, ein Kapazitätsabgleich zwischen Projekten und Linie fehlt.

  • Neue Prioritäten verschärfen bestehende Konflikte. 

Das Ressourcenmanagement liefert in dieser Situation die Zahlen für Projektentscheidungen.

Wenn Kapazitäten über Projektstarts und Verschiebungen entscheiden

Werden mehr Vorhaben geplant oder freigegeben, als die Organisation gleichzeitig umsetzen kann, zeigt die Kapazitätsplanung in Blue Ant, wo Engpässe entstehen. Auf dieser Basis entscheiden PMO und Management über Starts, Verschiebungen und Prioritäten.

Eine rein strategische Portfoliobewertung reicht dafür nicht aus. Auch ein attraktives Vorhaben bleibt riskant, wenn es laufende Projekte destabilisiert oder die verfügbare Leistung übersteigt.

Wenn das PMO gemeinsame Standards und Transparenz benötigt

Soll ein PMO vergleichbare Statusinformationen und eine konsistente Sicht auf alle Projekte schaffen, bildet Blue Ant dafür einheitliche Projektarten, Rollen und Statusberichte ab. Das gilt auch für Projektmanagement im Mittelstand, sobald Tabellen und manuell zusammengeführte Statusberichte für Entscheidungen nicht mehr ausreichen.

Reporting, Projektcontrolling und Portfolio-Transparenz entstehen dann aus einem gemeinsamen Datenbestand. Voraussetzung bleibt, dass die Beteiligten gemeinsame Standards beschließen und im Alltag einhalten.

Wenn Projekte auch wirtschaftlich gesteuert werden müssen

In Blue Ant laufen Projektfortschritt und wirtschaftliche Entwicklung in einer Sicht zusammen. Projektorientierte Organisationen sehen damit, ob Termine, Aufwand und Kosten noch zu den ursprünglichen Annahmen passen.

Projektcontrolling wird damit Teil der laufenden Steuerung: Abweichungen fallen auf, solange sich Termine, Budget oder Prioritäten noch korrigieren lassen.

Kurzantwort:
Wann passt SOLVIN PPM und wann passt Blue Ant?

Der größte organisatorische Engpass entscheidet. Liegt er bei strategischer Priorisierung, Governance oder der Zusammenführung verteilter Projektsysteme, passt SOLVIN PPM.

Liegt er bei paralleler Projektlast, Ressourcen oder fehlender PMO-Steuerung, passt Blue Ant.

 Erkennst du deine Situation vor allem bei parallelen Projekten, Ressourcenengpässen und fehlender PMO-Transparenz wieder?

Projektmanagement mit Blue Ant entdecken

3. Die wichtigsten Unterschiede zwischen SOLVIN PPM und Blue Ant

SOLVIN PPM und Blue Ant decken viele ähnliche Bereiche ab, ordnen sie aber unterschiedlich ein. Für den PPM-Software-Vergleich zählt deshalb, welchen Stellenwert eine Funktion im jeweiligen Steuerungsmodell hat.

3.1 Funktionsumfang:
Welche Bereiche der Projektsteuerung decken die Systeme ab?

SOLVIN PPM gewichtet Anpassbarkeit, Portfolioübersicht und die Verbindung unterschiedlicher Projektsysteme stärker. Blue Ant verbindet Projektplanung, Durchführung, Ressourcen, Zeiten, Kosten und Portfolio enger miteinander.

Funktionsbereich

SOLVIN PPM

Blue Ant

Aufgaben- und Projektplanung

Anpassbar über Vorlagen, Workflows und unterschiedliche Projektarten

In die strukturierte Planung und Durchführung eingebettet

Multiprojektmanagement

Projektübergreifende Übersichten und konsolidierte Steuerung

Zentraler Bestandteil der PM-/PPM-Logik

Programmmanagement

Programme mit Projekten, Kennzahlen und Zielen verbinden

Programme innerhalb der gemeinsamen Portfoliostruktur steuern

Projektportfoliomanagement

Portfolioübersichten, Priorisierung und strategische Zielverknüpfung

Portfolios, Roadmaps, Prioritäten und Szenarien verbinden

Ressourcenmanagement

Zentraler Ressourcenpool und projektübergreifende Planung

Zentrale Ressourcen- und Kapazitätssteuerung

Zeiten und Kosten

Zeiterfassung sowie Budget- und Kostenmanagement integriert

Zeitrückmeldung, Budgetplanung und Kostenplanung eng verknüpft

Projektcontrolling

Reportingnahe Steuerung von Fortschritt, Kosten und Risiken

Plan-Ist-Vergleiche und wirtschaftliche Projektsteuerung

Reporting

Flexible Dashboards und konsolidierte Auswertungen

Projekt-, Ressourcen-, Portfolio- und Management-Reporting

Methodenunterstützung

Verschiedene Vorgehensmodelle über anpassbare Prozesse

Schwerpunkt auf klassischem und hybridem Projektmanagement

Zusammenarbeit

Über Microsoft-nahe Arbeitsumgebungen und Projektprozesse

In geregelte Projektabläufe und Rollen eingebunden

 3.2 System- und Steuerungslogik:
Wie verbinden die Systeme Projekte und Daten?

SOLVIN PPM verdichtet Informationen aus anpassbaren Projekt- und Prozessstrukturen. Blue Ant führt Projekte, Ressourcen, Zeiten, Kosten und Portfolios innerhalb eines gemeinsamen fachlichen Modells.

Aspekt

SOLVIN PPM

Blue Ant

Fachlicher Ausgangspunkt

Projekte, Programme und unterschiedliche Prozessmodelle

Projekte mit zugehörigen Steuerungsdaten

Zentrale Systemobjekte

Projekte, Portfolios, Ressourcen, Formulare und Workflows

Projekte, Programme, Ressourcen und Portfolios

Datenlogik

Konfigurierbare Strukturen werden zentral zusammengeführt

Zusammenhängende Plan-, Ist- und Portfoliodaten

Standardisierung

Über Vorlagen, Formulare und Workflows

Über Projektarten, Rollen und Steuerungsprozesse

Steuerungsperspektive

Verteilte Projektsysteme konsolidieren

Laufende Umsetzbarkeit gemeinsam steuern

Interne Datenbasis

Dataverse-basierte PPM-Datenhaltung

Zentrales fachliches PM-/PPM-Modell

 SOLVIN PPM passt, wenn eine einheitliche Datensicht aus individuell gestalteten Strukturen entstehen soll. Blue Ant passt, wenn die gemeinsame Steuerungslogik bereits im fachlichen Systemmodell verankert sein soll.

3.3 Ressourcenmanagement und Kapazitäten:
Wie wird personelle Umsetzbarkeit gesteuert?

SOLVIN PPM verbindet Ressourcen eng mit der Microsoft-basierten Organisations- und Datenstruktur. Blue Ant behandelt Kapazitäten als laufende Steuerungsgröße im Multiprojektmanagement.

SOLVIN PPM nutzt einen zentralen Ressourcenpool mit Rollen, Skills, Arbeitszeiten und generischen Ressourcen. Bedarfe lassen sich zeitphasenbezogen in Stunden, Tagen oder FTE planen und in einem Ressourcencockpit auswerten.

Blue Ant verbindet die Ressourcen- und Kapazitätsplanung mit Projektplanung, Zeitrückmeldung, Szenarioplanung (What-if-Analysen) und Projektcontrolling.

Aspekt

SOLVIN PPM

Blue Ant

Grundansatz

Ressourcen Microsoft-nah zentralisieren

Ressourcen organisationsweit steuern

Ressourcenbedarf

Zeitphasenbezogen nach Projekt und Rolle

Mit Projekten, Rollen und Zeiträumen verbunden

Verfügbarkeit

Arbeitszeiten und organisatorische Daten einbeziehen

Kapazitäten, Projekte und Abwesenheiten zusammenführen

Auslastung

Ressourcencockpit für Bedarf und Kapazität

Projektübergreifende Auslastungs- und Engpasssicht

Skills und Rollen

Im zentralen Ressourcenpool geführt

In die Ressourcen- und Besetzungslogik eingebettet

Plan-Ist-Grundlage

Planung und Rückmeldedaten aus verbundenen Prozessen

Planung, Zeitrückmeldung und Controlling verknüpft

Szenarien

Über konfigurierbare Planungs- und Portfoliosichten

Eng mit Kapazitäts- und Portfolioentscheidungen verbunden

Portfolioverknüpfung

Ressourceninformationen in Portfolios verdichten

Personelle Machbarkeit in Portfolioentscheidungen einbeziehen

 SOLVIN PPM bettet Ressourcen in die vorhandene Microsoft-Architektur ein. Blue Ant führt sie als eigene Steuerungsgröße im gesamten Projektportfolio.

Willst du sehen, wie Blue Ant Ressourcenengpässe sichtbar macht, bevor sie Projekte gefährden?

Ressourcenmanagement mit Blue Ant entdecken

3.4 Skalierbarkeit und Unternehmensgröße:
Wie tragen die Systeme wachsende Komplexität?

Beide Systeme tragen wachsende Projektbestände. Die Skalierungslogik unterscheidet sich jedoch.

SOLVIN PPM skaliert vor allem über:

  • eine erweiterbare Microsoft- und Dataverse-Architektur,

  • anpassbare Prozesse für unterschiedliche Bereiche,

  • die Konsolidierung wachsender Tool- und Datenbestände.

Blue Ant skaliert vor allem über:

  • gemeinsame Projekt- und Portfoliostandards,

  • zentrale Rollen und Multiprojektstrukturen,

  • klar beschriebene Editionen für unterschiedliche Nutzungsszenarien.

 SOLVIN PPM passt bei wachsender Integrationskomplexität, Blue Ant bei wachsendem Bedarf an einheitlicher Projekt-, Ressourcen- und PMO-Steuerung. Die Nutzerzahl allein entscheidet das nicht.

3.5 Usability und Nutzerakzeptanz:
Wie arbeiten verschiedene Rollen mit den Systemen?

Wie gut die Bedienung im Alltag passt, bestimmen die beteiligten Rollen und der Grad der Anpassung oder Standardisierung.

SOLVIN PPM

  • Arbeitskontexte: Dashboards, Assistenten und rollenbezogene Ansichten decken unterschiedliche Arbeitskontexte ab.

  • Informationsbedarfe: PMO, Projektleitung und Management bilden eigene Sichten ab.

  • Konfigurationsaufwand: Hohe Konfigurierbarkeit verlangt klare Prozesse und eine bewusst gestaltete Bedienlogik.

 Blue Ant

  • Bedienlogik: Standardisierte Sichten statt frei gestalteter Oberflächen.

  • Rollenabdeckung: Rollenbezogene Sichten unterstützen Projektleitung, PMO, Controlling und Management.

  • Voraussetzung: Einheitliche Nutzung setzt gemeinsame Standards und gepflegte Projektdaten voraus.

SOLVIN PPM lässt mehr individuelle Prozessanpassung zu. Blue Ant setzt auf eine einheitliche Bedienung über alle Rollen.

3.6 Integration und IT-Architektur:
Wie werden externe Systeme angebunden?

Das SOLVIN PPM Integration Center ist als Microsoft-nahe Integrationsplattform positioniert. Blue Ant wird als eigenständige Suite mit offenen Schnittstellen an Unternehmenssysteme angebunden.

Integrationsaspekt

SOLVIN PPM

Blue Ant

Typische Systemrolle

Verteilte Projektwerkzeuge konsolidieren

Zentrales PPM-System ergänzend anbinden

Microsoft-Umfeld

Microsoft 365, Power Platform, Dataverse, Teams und Planner

Microsoft-Systeme über Schnittstellen einbinden

Delivery-Systeme

Jira und Azure DevOps ausdrücklich vorgesehen

Jira-Anbindung verfügbar

Unternehmenssysteme

SAP, Dynamics und weitere Datenquellen

SAP, Navision, Oracle und weitere Systeme

APIs und Identität

Power-Platform-Konnektoren und Entra ID

Offene APIs, Single Sign-on und LDAP/AD

 Prüfe vor der Auswahl die Datenverantwortung, die benötigten Schreib- und Leserichtungen, die konkreten Schnittstellenversionen und die Exit-Strategie (Datenexport und Wechselbarkeit).

3.7 KI im Projektmanagement:
Wie unterscheiden sich die KI-Ansätze?

SOLVIN PPM bindet KI eng an Microsoft Copilot und Dataverse. Blue Ant nutzt KI als optionale Analyse- und Anbindungsebene für Projekt-, Portfolio- und Ressourcendaten.

Aspekt

SOLVIN PPM

Blue Ant

KI-Grundansatz

Copilot in Microsoft 365 und Power Platform

Optionale fachliche KI-Integration

Datenbezug

Dataverse- und Projektdaten im Microsoft-Tenant

Freigegebene Projekt-, Portfolio- und Ressourcendaten

Typische Anwendungen

Aufgabenlisten, Risikoanalysen, Statusberichte und Datenabfragen

Analysen, Berichte und Prognosen für Entscheidungen

Eingebettete KI

Eng mit Microsoft-Plattformdiensten verbunden

Auswertungen innerhalb des PPM-Kontexts

Externe Anbindung

Über das Microsoft- und Copilot-Modell

Über MCP an externe KI-Tools anschließbar

Differenzierungsprofil

Breite Plattform- und Produktivitätsintegration

Fachlicher Fokus auf PM-/PPM-Steuerungsdaten

 SOLVIN PPM passt zu einer Microsoft-zentrierten KI-Strategie. Blue Ant passt, wenn KI gezielt auf freigegebene PPM-Daten angewendet werden soll.

3.8 Hosting, DSGVO und Datensouveränität:
Wo werden die Daten verarbeitet?

Blue Ant beschreibt seine Betriebs- und Datenschutzoptionen öffentlich konkreter. SOLVIN PPM ordnet die Datenhaltung vor allem über den Microsoft-Tenant und dessen Governance-Modell ein.

Aspekt

SOLVIN PPM

Blue Ant

Cloud-Betrieb

Microsoft-Power-Platform-basiert

Cloud Edition verfügbar

On-Premises

Öffentlich nicht eindeutig ausgewiesen

Standard- und Enterprise-Edition verfügbar, als Miete oder Kaufversion

Datenhaltung

Im Microsoft-Tenant der Organisation

Hosting in Deutschland ausdrücklich genannt

EU-Datenhaltung

Von der gewählten Microsoft-Konfiguration abhängig

Deutschland als kommunizierter Datenstandort

Verarbeitung außerhalb der EU

Im Einzelfall anhand der Microsoft-Dienste zu prüfen

Abhängig von gebuchten Diensten und Zusatzkomponenten

DSGVO-Positionierung

Über die bestehende Microsoft-Governance einzuordnen

DSGVO-konformer Betrieb

Tenant-Modell

Eigener Microsoft-Tenant

Produkt- und betriebsmodellabhängig

 Für datenschutz- oder betriebsratssensible Organisationen lässt sich Blue Ant vorab leichter einordnen. Bei SOLVIN PPM prüfst du den Datenstandort, die Unterauftragsverarbeiter, die eingesetzten Microsoft-Dienste und die Audit-Trails im konkreten Tenant.

3.9 Preis- und Lizenzlogik:
Wie entstehen die Produktkosten?

Die Preisgrundlagen sind nicht direkt vergleichbar: Blue Ant nennt öffentlich Einstiegspreise für Cloud, Miete und Kaufversion. Für das SOLVIN PPM Integration Center liegt keine ausreichend konkrete öffentliche Preisbasis vor.

Das SOLVIN PPM Integration Center wird als Low-Code-Template bereitgestellt, das der Kunde einmalig lizenziert und anschließend selbst weiterentwickelt. Laufende Kosten entstehen vor allem aus den genutzten Microsoft-Plattformlizenzen sowie aus Anpassung und Betrieb. Der Anbieter kalkuliert SOLVIN PPM entlang von Architektur, Konfiguration, Microsoft-Lizenzen, Integrationen und Beratungsumfang individuell.

Blue Ant nennt auf seiner Website Einstiegspreise für drei Bezugsmodelle. Damit lässt sich das Budget schon früh in der Auswahl abschätzen. Blue Ant Cloud und Blue Ant Miete kosten ab 124 € pro User und Jahr oder 13,95 € pro User und Monat. Die Kaufversion kostet ab 275 € pro User einmalig. Blue Ant gibt diese Preise als Durchschnittspreise bei 250 Vollanwendern an. Zusatzkosten entstehen vor allem durch Einführung, Schnittstellen, optionale Module und, je nach Setup, KI-Integrationen.

Bei SOLVIN PPM hängen die KI-Kosten von den gewählten Microsoft-Copilot- beziehungsweise Dataverse-Lizenzen ab. Prüfe die KI-Kosten für beide Lösungen im jeweiligen Angebot.

Für die Total Cost of Ownership (TCO) zusätzlich prüfen:

  • Konfiguration und Weiterentwicklung

  • notwendige Schnittstellen und Integrationen

  • Administration und Betrieb

  • vorhandene Microsoft-Plattformlizenzen

Für die Wirtschaftlichkeit zählt die Gesamtkonfiguration mit Einführung, Schnittstellen und Betrieb. Solange für SOLVIN PPM keine öffentliche Preisbasis vorliegt, lässt sich keines der Systeme pauschal als günstiger einordnen.

Kurzantwort:
Was unterscheidet SOLVIN PPM und Blue Ant im Detail?

SOLVIN PPM verbindet anpassbare PPM-Prozesse eng mit einer Microsoft- und Integrationsarchitektur und setzt als einmalig lizenziertes Template auf die bestehende Plattformlandschaft.

Blue Ant verbindet Projekt-, Ressourcen-, Kapazitäts- und Portfoliosteuerung innerhalb einer eigenständigen Suite und nennt öffentlich Einstiegspreise für Cloud, Miete und Kaufversion.

Den Ausschlag gibt, ob Architekturflexibilität im Microsoft-Umfeld oder eine gemeinsame operative Steuerungslogik mit früh kalkulierbaren Lizenzkosten Vorrang hat.

4. So triffst du die passende Entscheidung zwischen SOLVIN PPM und Blue Ant

Bestimme für die PM-Software-Auswahl zuerst den größten organisatorischen Engpass. Gewichte danach Funktionen, Architektur, Betrieb und Kosten.

4.1 Nach welchen Kriterien solltest du SOLVIN PPM und Blue Ant bewerten?

Entscheidungskriterium

Leitfrage

Funktionsumfang

Welche fachlichen Bereiche müssen durchgängig unterstützt werden?

Ressourcenmanagement

Wie wichtig ist Transparenz über Bedarf, Verfügbarkeit und Auslastung?

Skalierbarkeit

Welche Art von organisatorischer Komplexität muss das System künftig tragen?

Usability

Welche Rollen arbeiten täglich mit dem System und welche Bedienlogik passt zu ihnen?

Integration

Soll die Lösung bestehende Systeme verbinden oder selbst zur zentralen PPM-Plattform werden?

KI

Welche Projekt-, Portfolio- oder Ressourcendaten sollen durch KI ausgewertet werden?

Hosting und DSGVO

Welche Vorgaben gelten für Betrieb, Datenstandort und Datensouveränität?

Einführung und Akzeptanz

Wie schnell soll die Lösung im Alltag genutzt werden (Time-to-Value) und wer verantwortet das Key-User-Konzept?

Preis- und Lizenzlogik

Welche Kosten müssen transparent, planbar und intern beschaffbar sein?

 4.2 Welche Lösung passt zu welchem Entscheidungsschwerpunkt?

  • Wenn eine Microsoft-nahe PPM-Architektur im Mittelpunkt steht,
    dann passt SOLVIN PPM.

  • Wenn unterschiedliche Projektwerkzeuge konsolidiert werden sollen,
    dann passt SOLVIN PPM.

  • Wenn Prozesse und Governance stark individuell gestaltet werden müssen,
    dann passt SOLVIN PPM.

  • Wenn strategische Portfoliozusammenhänge prägend sind,
    dann passt SOLVIN PPM.

  • Wenn die Ressourcenlage die Lieferfähigkeit bestimmt,
    dann passt Blue Ant.

  • Wenn Multiprojektmanagement organisationsweit verbindlich werden soll,
    dann passt Blue Ant.

  • Wenn PMO, Projektleitung und Controlling eine gemeinsame Steuerungsgrundlage benötigen,
    dann passt Blue Ant.

  • Wenn Projekt-, Ressourcen- und Portfoliosteuerung in einer Suite zusammenlaufen sollen,
    dann passt Blue Ant.

An der Auswahl müssen mehrere Rollen mitwirken, weil fachliche, technische, wirtschaftliche und datenschutzrechtliche Anforderungen zusammenkommen.

4.3 Welche Rollen müssen die Softwareauswahl mittragen?

Rolle

Primärer Prüfauftrag

PMO

Steuerungsmodell und Governance

Projektleitung und Programmmanagement

Alltagstauglichkeit und Planungsbedarf

CIO oder IT-Leitung

Architektur, Integration und Betrieb

Controlling oder Finance

Wirtschaftlichkeit und Beschaffungslogik

Datenschutzbeauftragter

Datenverarbeitung und Rechtskonformität

Betriebsrat

Mitbestimmungsrelevante und personenbezogene Auswertungen

Key User

Akzeptanz und praktische Nutzbarkeit

 Prüfe die Ergebnisse anschließend an realen Projekten, Daten und Rollenanforderungen.

5. Welche Projektmanagement-Software passt zu deiner Projektsituation?

Beim Vergleich Blue Ant vs. SOLVIN zählt, welche Steuerungslogik deine Organisation im Projektalltag braucht.

Selbstcheck: Welcher Bedarf bestimmt deine Auswahl?

  • Steht strategische Portfolioführung oder operative Lieferfähigkeit im Vordergrund?

  • Müssen Ressourcenengpässe organisationsweit sichtbar werden?

  • Sollen Portfolioentscheidungen reale Kapazitäten berücksichtigen?

  • Müssen bestehende Projekt- und Datenbestände verbunden werden?

  • Welche Rollen arbeiten täglich mit der Projektmanagement-Software?

  • Soll KI vor allem Plattformdaten oder PPM-Daten auswerten?

  • Welche Vorgaben gelten für Hosting und Datenschutz?

  • Wie wichtig ist eine früh kalkulierbare Beschaffungslogik?

Tendieren deine Antworten zu Governance, Anpassbarkeit und verteilten Projektsystemen, findest du in SOLVIN PPM die passendere Struktur.

Tendieren deine Antworten zu Ressourcenlage, Kapazitätsplanung und gemeinsamer PMO-Steuerung, liegst du bei Blue Ant richtig.

Tipp:

Sind mehrere Auswahlkriterien ähnlich wichtig, hilft ein Test mit eigenen Projekten. So siehst du, welches Modell im Arbeitsalltag funktioniert. Schau dir Blue Ant in einer Demo an:

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